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Mittwoch, 5. Dezember 2012

Was schenk ich meinem Tier?

Ein Geschenk für mein Tier?
Ja, warum nicht? Ich denke jeder Mensch hat das Bedürfnis seine Zuneigung durch Geschenke mitzuteilen. Auch wenn es sich um unsere tierische Liebe zu unseren Haustieren handelt. Ich kann Ihnen verraten, dass es ihrem Tier egal ist, ob Weihnachten oder Nikolaus ist oder ob es Geburtstag hat. Aber über Geschenke freuen sich alle.

Bei der Wahl der Geschenke sollte man die Vernunft walten lassen.
Das Angebot ist riesig und die Wahl wird schon fast zur Qual. Ich rate dazu darauf zu achten, dass es sich um sinnvolle Geschenke handelt. Das kann das schöne Halsband sein, daß ich neulich gesehen hatte oder eine feine Leckerei die mein Tier nicht so häufig bekommt.

Es gibt für Hunde und Katzen tolle Lernspiele.
Hunde freuen sich zum Beispiel über einen Agility Parcours für die Wohnung. Dieses Geschenk muss auch nicht teuer sein. Blumenkästen, Schuhkartons, Decken usw. eignen sich hervorragend um einen Parcours aufzubauen. Auch ein befüllbarer Snackball bietet sinnvolle Beschäftigung für Hunde und Katzen.

Für Katzen können sie ein Fummelbrett basteln. 
Einfach ein paar stabile Rollen, z.B. aus der Küchenrolle zusammenkleben und die Rollen mit Löchern versehen. In diese Löcher kann man dann Leckerli geben und die Katze muss eine Weile mit den Pfoten fummeln bis sie an das Leckerli kommt.

Ansonsten gilt bei den Geschenken:
Ihr Tier freut sich am meisten über Zeit die Sie mit ihm verbringen. Spielen, kuscheln ein ausgedehnter Weihnachtsspaziergang – und Ihr Liebling genießt die Weihnachtszeit garantiert.

Merlin's 3. Geburtstag
 

Dienstag, 6. November 2012

Brauchen Hunde einen Mantel?

Während die einen Hundefreunde die mitleidigen Blicke der Mitmenschen auf die bekleideten Vierbeiner einfach ignorieren, vermeiden andere Hundebesitzer es gänzlich, ihren Hunden eine Jacke anzuziehen, weil sie sich nicht dem Gespött der Leute aussetzen möchten. Natürlich gibt es auch die Sorte Hundebesitzer, die sagen: „Der Hund ist ein Hund und soll auch ein solcher bleiben."

Was aber braucht der Hund?
Bei all Ihren Überlegungen für oder gegen einen Hundemantel sollten Sie keinesfalls die Bedürfnisse Ihres Hundes vergessen. Denn es gibt in der Tat Hunderassen, die ohne Mantel in der kalten Jahreszeit schlichtweg frieren. Auch kein in der freien Natur lebender Hund würde sich freiwillig von seinem geschützten Plätzchen erheben und sich Regen, Wind und Kälte aussetzen. In jedem Fall ist neben Herkunft und Fellbeschaffenheit der Rasse auch die individuelle Kälteempfindlichkeit der Hunde wichtig. Diese kann je nach Hund ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Wägen Sie sachlich ab, was für Ihren Hund das Beste ist und egal was die anderen Menschen von Ihnen denken mögen: Sollten Sie das Gefühl haben, dass es Ihrem Hund mit Jacke besser geht, dann nur zu!

Welche Rassen brauchen Schutz vor Kälte?
Grundsätzlich frieren im Winter die meisten Hunde südländischen Ursprungs, wie zum Beispiel Windhunde und deren Mischlinge. Ihre Organismen sind darauf ausgelegt in heißen, trockenen Klimazonen Höchstleistungen zu vollbringen und auch die schützende Unterwolle fehlt ihnen gänzlich. Aber auch kurzhaarige Hunde wie Boxer, Teckel, Dackel, Dobermänner, Pinscher und Weimaraner frieren aufgrund der fehlenden Unterwolle schnell und sollten geschützt werden. Des Weiteren sind Hundrassen mit kurzen Beinchen wie Teckel, Chihuahuas, Shi Tzus etc. sehr stark der Bodenkälte ausgesetzt.

Warum frieren auch andere Rassen?
Der moderne Familienhund lebt heutzutage in der gut temperierten Wohnung und wird bei seinen Spaziergängen Temperaturschwankungen von bis zu 25 Grad ausgesetzt. Viele Hunde haben damit Probleme und reagieren mit Nierenproblemen, Erkältungskrankheiten, Blasenentzündungen und sonstigen Infektionen. Genau wie wir Menschen im Winter niemals im Sommerkleid vor die Tür gehen würden, sollten wir dies auch nicht von unseren Hunden verlangen. Im Übrigen bedeutet auch das Warten im Auto für den Hund große Kälte, da er sich kaum bewegen und damit auch nicht aufwärmen kann.


Woran erkennen Sie, das Ihr Hund friert?
Beobachten Sie Ihren Hund an kühlen Tagen, bei Schneefall, kaltem Wind, und Dauerregen genau. Zittert ihr Hund deutlich sichtbar, läuft eher verspannt, zieht den Rücken nach oben hoch, zieht die Rute ein oder will nur ungern oder gar nicht die Wohnung verlassen, dann können Sie davon ausgehen, dass Ihr Hund unter der Kälte leidet. Auch kalte Ohrspitzen sind ein Hinweis auf große Kälte.

Wie ist das mit alten Hunden?
Besonders alte Hunde sollten bestmöglich vor Nässe und Kälte geschützt werden. Da ihr Immunsystem meist nicht mehr so gute Arbeit leistet, sind alte Hunde besonders anfällig für Krankheiten. Außerdem haben gerade ältere Hunde häufig mit Arthrosen, Rücken- oder sonstigen Gelenkproblemen zu kämpfen. Zusätzliche Wärme tut da immer gut. Häufig leiden Senioren genau wie alte Menschen an altersbedingtem Muskelschwund, was eine ausreichende Bewegung, um sich aufwärmen zu können, beinahe unmöglich macht.

Welche Hunde sollten einen Mantel tragen?
  • Welpen, wenn die starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden
  • Langhaarige Hunde, denen nach dem Scheren das schützende und wasserabweisende Deckhaar fehlt
  • Hunde mit Arthrosen, Gelenkproblemen oder sonstigen Erkrankungen
  • Alte Hunde profitieren von zusätzlicher Wärme
  • Hunde, die ursprünglich aus wärmeren Klimazonen stammen
  • Hunde, denen nach dem Scheren das Wasser abweisende Deckhaar fehlt, sollten zu jeder Jahreszeit vor Nässe und Kälte geschützt werden
  • Hunde mit dichter Unterwolle, da Nässe und Kälte auf langen Spaziergängen bis auf die Haut vordringen
  • Sporthunde: Gerade Hunde, die auf dem Hundeplatz gearbeitet werden, sollten besonders geschützt werden. Ihre Muskulatur sollte sehr gut aufgewärmt werden und warm bleiben. Besonders zwischen den Trainingsläufen sollte daher mit einer Jacke dafür gesorgt werden, dass die Muskulatur warm bleibt, um Verletzungen vorzubeugen

Wie wird der Mantel eingesetzt?
Ziehen Sie Ihrem Hund die Jacke beim Verlassen der Wohnung an, damit er sich besser akklimatisieren kann. Achten Sie beim Spielen, Toben und natürlich beim Training darauf, dass kein Wärmestau entsteht. Ansonsten ziehen Sie den Mantel lieber aus und erst nach Beenden der aktiven Phase, wenn der Hund langsam abkühlt, wieder an.

Welches Modell kaufen Sie am Besten?
Die Auswahl ist riesig, jedoch gibt es ein paar wichtige Kriterien die eine gute Jacke erfüllen sollte:
  • Achten Sie in jedem Fall auf eine gute Passform. Der Hund sollte nirgends in seiner Bewegung eingeschränkt sein.
  • Der wenig behaarte Bauchbereich sollte durch die Unterseite des Mantels bestmöglich abgedeckt sein. Ggf. bieten dehnbare Lösungen den perfekten Sitz des Mantels.
  • Eine Jacke mit Kragen ist nicht nur Dekoration, sondern schützt den Kopf-, Hals- und Nackenbereich vor Nässe und Kälte.
  • Wenn Sie eine Jacke mit Kragen wählen, achten Sie darauf dass es eine Öffnung zum Halsband gibt, damit Sie den Hund problemlos anleinen können.
  • Achten Sie auch darauf, dass das Material des Mantels waschbar, atmungsaktiv, ggf. wasserdicht und robust ist. Außerdem sind besonders für den Winter Licht reflektierende Applikationen sinnvoll.
  • Unterscheiden Sie je nach geplantem Einsatz unter den verschiedenen Materialien:  Thermo, Regen, Sport
  • Achten Sie auf eine schützende Nierenpartie

Wo gibt es funktionelle Hundebekleidung?
  • Dogtower - riesiges Angebot an Hundebekleidung
  • dakotasDogdesign - individuelle Maßanfertigungen mit viel Liebe zu Detail

Merlin mit einem Mantel von Chillydogs 

Dienstag, 4. September 2012

Es werde Licht!

Nun geht es langsam wieder los: Die Tage werden kürzer und bald läuft man seinen Spaziergang mit Hund wieder im Dunkeln. Damit die Sicherheit (Sehen und gesehen werden!) nicht auf der Strecke bleibt, gibt es viel nützliches Zubehör:

- Reflex-/Leuchthalsbänder
- Reflex-/Leuchtanhänger
- Reflex-/Leuchtgeschirre
- Reflexwesten
- Reflexleinen - und Halsbänder

Das Angebot ist groß und nicht alles in sinnvoll oder praktisch für jeden Hund. Abhängig von der Fellbeschaffenheit und Fellfarbe gibt es verschiedene Auswahlkriterien. Generell läßt sich sagen, daß Reflexartikel zwar nicht schlecht sind, aber ohne Lichtquelle nicht oder nur schwach reflektieren. Bei langhaarigen Hunden werden die Reflexflächen oft durch das Fell überdeckt  In Wald und Feld ist der Hund damit nicht wirklich sichtbar.
Leuchtende/Blinkende Artikel bieten den Vorteil, daß sie keine externe Lichtquelle benötigen und i.d.R. gut sichtbar sind.

Ich möchte hier von meinen Erfahrungen aus über 25 Jahren Hundehaltung und eben so vielen Jahren mit "beleuchtungsbedarf" zusammenfassen:

- Für langhaarige Hunde eignen sich leuchtende und/oder blinkende Artikel. Ebenso in Gegenden ohne externe Lichtquellen (Straßenbeleuchtung, Autos usw.).
- Kalte Farben (weiß, blau, grün) erscheinen heller als warme Farben (rot, orange, pink). Für dunkle Hunde und Hunde mit langem Fell eignen sich kalte Farben besser. Weißes Fell wirkt wie ein Reflektor, so das auch warme Farben sehr hell erscheinen.
- Eine Kombination aus reflektierenden und blinkenden/leuchtenden Artikeln ist ideal.
- Beim Kauf von Artikeln mit Batteriebetrieb auf den Verbrauch achten. Knopfzellen und spezielle Batterie sind teuer und müssen fachgerecht entsorgt werden. Auch ist der Batteriewechsel bei manchen Modellen sehr mühsam. Ideal sind Artikel, die mit herkömmlichen Batterien, besser noch mit Akkus betrieben werden können.

Meine Favoriten:

LumiVision-Akku-LED-Leuchthalsband: Benötigt keine Batterien, da hochwertige wiederaufladbare Akkumulatoren bereits im Halsband integriert sind. Das Halsband wird einfach an der Steckdose aufgeladen. Gibt es für Hunde von 30-70cm Halsumfang (in 1cm-Schritten). Die Schlauchstärke ist auch für kleine Hunde geeignet. Sichtbar bis 500m. Einfach zu öffnen und zu Schließen. In 5 Farben erhältlich.

Reflektierende Geschirre und Leinen von Red Dingo: Die reflektierenden Applikationen werden nicht nur auf das Gurtband gedruckt, sondern durch ein speziell entwickeltes Verfahren aufgenäht. Das verspricht eine lange Lebensdauer. Die Produkte entsprechen den Sicherheitsstandard Europas und der USA für hohe Sichtbarkeit. Ein Geschirr mit dem Ihr Hund gesehen wird und sich sehen lassen kann. In 8 Farben erhältlich.

Mit dieser Kombination sind wir immer gut sichtbar :-)

Auf lange Sicht ist es sinnvoll, qualitativ hochwertiges Zubehör zu kaufen da dieses eine lange Lebensdauer hat und eine hohe Leuchtkraft besitzt. Günstige Angebote halten oft nicht was sie versprechen: die Leuchtkraft ist mittelmäßig, der Energieverbrauch ist hoch, die Materialien sind z.T. nicht bruchfest bei Minusgraden (diese Erfahrung habe ich bereits 2x gemacht), offen liegende Leuchtdioden brechen ab usw.
Der höhere Preis sollte nicht abschrecken - dem Hund zuliebe.

Und nicht vergessen: Auch für die eigene Sichtbarkeit sorgen.